Jeder der acht beteiligten Künstler steht für ein Jahrhundert der 800-jährigen Geschichte. Die Idee zur Ausstellung stammt von Marlies Backhaus. Die Künstlerin hatte zu dem Projekt Kunstschaffenden eingeladen, die entweder in Attendorn geboren oder aufgewachsen sind oder die Stadt als Heimat ausgewählt haben.
Die Mitglieder der Gruppe setzten sich auf Zeit in vielfältiger Weise mit dem Thema Heimat auseinander. Hinter dem von der Malerin Uta Hoffmann vorgeschlagenen Titel steht ein offenes Konzept, das jedem die Freiheit gewährt, seine individuelle Ideen und Gedankenspiele in den Genres Malerei, Film, Skulptur, Objekt und Installation zu entwickeln.

Die unterschiedlichen Kunstwerke hinterfragen und ergründen in der Auseinandersetzung mit der Heimatstadt die Berührung mit der eigenen Kindheit, dem aktuellen Umfeld sowie Natur und Landschaft.
Bis Samstag, 14. Mai besteht die Möglichkeit, die Kunstwerke zu sehen, zu erleben, auf sich wirken lassen. Wer mit den Künstlern ins Gespräch kommen möchte, hat am Sonntag, 3. April, ab 15 Uhr die Gelegenheit dazu. An dem Tag trifft sich Marlies Backhaus mit den unterschiedlichen Teilnehmern ihres Projektes zu einem besonderen Event im Museum. Die Initiatorin der Ausstellung hofft auf einen anregenden, multikulturellen Dialog.

