Nachrichten Karneval
Lennestadt, 21. Februar 2020

Jecke Damenwelt

Party pur in der Altweiberarena in Meggen

In Meggen weiß die närrische Damenwelt, wie man Altweiber feiert: In der „Altweiberarena“ ging wieder ordentlich die Post ab.
In Meggen weiß die närrische Damenwelt, wie man Altweiber feiert: In der „Altweiberarena“ ging wieder ordentlich die Post ab.
Foto: Angelika Brill
Meggen. Wenn Spiegeleier mit Prosecco anstoßen, Feen mit Katzen tanzen, dürfte klar sein: Der Karneval ist in seiner heißen Phase. Ausnahmezustand pur herrschte am Donnerstag, 20. Februar, wieder in der „Altweiberarena“ in Meggen.
Die KG Meggen hatte, unter dem Motto: „Karneval 2020 - in Meggen da tanz ich!“, eingeladen. Pünktlich um 13.11 Uhr ging die Sause los. Die Schützenhalle verwandelte sich innerhalb von Sekunden in einen närrischen Hexenkessel. Rund 950 jecke Weiber brachten nicht nur ausgelassene Stimmung mit, sondern auch kreative, lustige und schrille Kostüme. Vom karnevalistischen Virus befallen, ging von Anfang an die Post ab. Die KG Meggen hatte wieder schwere Geschütze aufgefahren, um die Mädels zu unterhalten. Die Band „Kölsch Connection“ und DJ Philip taten ein übriges, um die Halle mit Stimmungsliedern und Karnevalklassikern zum Kochen zu bringen.

Die Tanzgarde Grevenbrück, die Prinzengarde Hülschotten und die „Hot Peppers“ aus Hofolpe wurden mit begeisterten Pfiffen begrüßt und ernteten donnernden Applaus für ihre spritzigen Choreografien. Da flogen nicht nur Beine in die Luft, sondern auch das Tanzmariechen wirbelte in die Höhe. Ganz ohne Männer ging es natürlich auch nicht, sie durften dafür sorgen, dass niemand auf dem Trockenen saß und dass mit der Technik alles funktionierte.

Die Stimmung stieg mit steigender Uhrzeit und erreichte „Düsenjet-Niveau“. Die „Kleinen Feiglinge“ und die „Kümmerlinge“ besorgten den Rest, um für orkanartige Stimmungsturbulenzen bei den Mädels zu sorgen. Keine leichte Aufgabe für den gut gelaunten Moderator André Schnorbus, Vizepräsident der KG Meggen, gegen das Gekreische der Mädels anzukommen. Karnevalsklassiker wurden geschmettert, es wurde getanzt und kräftig geschunkelt, während die Herren der Schöpfung zu Hause den Nachwuchs hüteten oder mit der Fernbedienung die Flimmerkiste quälten. Ab 19 Uhr wurden sie dann aber auch erlöst und durften sich in die Höhle der Löwinnen wagen, um in den brodelnden Kessel geballter Weiblichkeit einzutauchen. In Meggen weiß man, wie man Altweiber feiert. Entsprechend euphorisch war die Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute.
Ein Artikel von Angelika Brill

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