Dechant Andreas Neuser von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist wies daraufhin, das man zwar den Gottesdienst unter freiem Himmel feiere, der größte Teil der Teilnehmer jedoch trotzdem in einer Kirche stehe; nämlich der alten Franziskaner-Klosterkirche, deren Grundriss im Pflaster zu erkennen sei.
Begleitet von einem Bläser-Quintett des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Attendorns erklangen inmitten der Stadt die bekannten Weihnachtslieder, bevor der Vorsitzende des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt, Prädikant Wolfgang Dröpper, in seiner kurzen Ansprache auf das Wunder der Weihnacht hinwies. Jesus sei auf die Welt gekommen, um alles Ungenügende, Zerbrochene und Böse zu heilen und zu verwandeln.
Man brauche nichts Besonders zu können und man müsse nichts leisten, damit Gott einen liebe. Er liebe einen so, wie er oder sie sei, mit allen Ecken und Kanten. Auch wenn man sich nutzlos fühle, wenn man keinen Sinn sehe hinter dem, was man tue, dann habe Gott immer noch die Fäden in der Hand und könne aus allem etwas Gutes machen.
Diese Aussagen bekräftigte noch einmal Andreas Neuser im Fürbittengebet.
