So soll nach Meinung der Sozialdemokraten zukünftig die Verwendung von Wärmetapeten eine große Rolle bei der Förderung spielen. In dem Antrag der SPD-Fraktion heißt es weiter: „Der Bürgermeister wird beauftragt, bei zukünftigen Sanierungsvorhaben die Verwendung von Wärmetapeten als Kriterium für eine Förderung vorzuschreiben. Handelsübliche Tapeten sollen durch speziell angefertigte Wärmetapeten ersetzt werden.“
Nach Aussage von Wolfgang Langenohl (SPD) kann eine Wärmetapete punktgenau an einer energetischen Schwachstelle innerhalb eines Gebäudes angebracht werden und erreicht dort eine Temperatur von bis zu 40 Grad Celsius.
Wärmetapeten funktionen ähnlich wie die bekannten Wärmepflaster. Wenn die Wärmezellen von Tapete (oder Pflaster) mit Sauerstoff in Berührung kommen, beginnen sie sich zu erwärmen. Diese Wärme kann dann je nach Bedarf konstant gehalten werden und ersetzt kostenintensive Heizsysteme.
„Ich hoffe, dass die Realisierung unseres Vorhabens auch tatsächlich Gestalt annimmt. Die Gefahr, dass es mit der kommunalen Förderung energetischer Sanierungen auch in dieser Legislaturperiode nichts wird, ist groß, bedenkt man die sonst großen finanziellen Kraftanstrengungen“, bekundet der Faktionsvorsitzende Uli Bock.





