Obwohl Maske und Abstand wegen der Corona-Pandemie beim ersten Treffen der neuen Stadtverordneten oberstes Gebot waren, stellte Berghof in einer kurzen Ansprache nach der Verpflichtung das „Wir“ und das Ziel der Zusammenarbeit in den Vordergrund. Der Rahmen im Germinghauser Dorfgemeinschaftshaus war nüchterner als der Musiksaal des Alten Klosters, wo der Rat normalerweise tagt.
Wigger und Gosmann StellvertreterStatt des üblichen Handschlags verpflichtete Berghof die Stadtverordneten bei seinem Gang durch die Reihen mit einem Faust-Stupser. Angesichts der steigenden infektionszahlen lag ihm daran, eine „andere angemessene Form zu finden.“
Mit 14 von 26 Sitzen hatte die CDU bei der Kommunalwahl die absolute Mehrheit erreicht. Dass Zusammenarbeit weiter gepflegt werden soll, machte auch der Wahlvorschlag für die stellvertretenden Bürgermeister deutlich. Die vier Fraktionen hatten sich im Vorfeld auf Andreas Wigger (CDU) und Thomas Gosmann (SPD) geeinigt. In geheimer Wahl ohne vorherige Aussprache fiel das Ergebnis einstimmig aus. Ulrich Berghof verpflichtet seine beiden Stellvertreter und beglückwünschte sie mit einem Blumenstrauß (LokalPlus berichtet noch).
