Ursprünglich hatte Kämmerer Rainer Lange für das Haushaltsjahr 2020 einen Überschuss von 262.000 Euro eingeplant. Mit den jetzigen Ergebnis, gut fünfmal höher als erwartet, steigt die Rücklage auf 4,4 Millionen Euro – trotz erheblicher Einnahmeausfälle, die durch die Corona-Pandemie bedingt waren.
Allein beim Gewerbesteueraufkommen wurden 1,7 Mio. Euro weniger vereinnahmt als geplant. Um 575.000 Euro blieben die Einnahmen beim Einkommenssteueranteil hinter den Erwartungen zurück.
Mit 1,02 Millionen Euro hat das Land Ausfälle bei der Gewerbesteuer kompensiert. Aber auch ohne die Tatsache, dass Bund und Land Einnahmeausfälle zum Teil erstatteten und Fehlbeträge isoliert werden können, wäre ein positives Ergebnis erzielt worden. Mit 229.517 Euro wäre der Überschuss nahezu identisch mit dem Planergebnis gewesen.
Kämmerer Lange spricht „von einer Punktlandung“ trotz der Turbulenzen, weist aber auch darauf hin, dass die isolierten Beträge ab 2025 wieder aufgelöst werden müssen. Was Drolshagens Finanzen angeht, ist er zuversichtlich. So bewege sich das Gewerbesteuer-Aufkommen schon „fast wieder auf Vor-Corona-Niveau“.
