Denn die ersten zehn der inzwischen 74 teilnehmenden Kommunen bekommen das Info-Material kostenlos zur Verfügung gestellt, wie Lütticke ausführte. Mit der Aktion sollen Klimaschutzziele, denen das Bundesverfassungsgericht erst vorige Woche hohen Rang eingeräumt hatte, regional vorangetrieben werden.
So stelle die Bezirksregierung den Kommunen und beteiligten Kreisen Info-Material zu den Themen Energie, Mobilität, Benutzerverhalten, Gebäudemodernisierung und Klimafolgenanpassung zur Verfügung. Geplant sind Workshops mit Schulungen, wie Bürger und Unternehmen angesprochen und für das Thema sensibilisiert werden können.
Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sollen gefördert und der Zugang zur Bezirksregierung vereinfacht werden. Eingebunden sind die Energieagentur NRW mit ihrer Expertise und die Verbraucherberatung, die Haushalte mit praktischen Tipps unterstützen kann. Wegen der Pandemie und der Schwierigkeit, in Veranstaltungen zu informieren, wolle die Stadt Infomaterial an die Haushalte verteilen, so Lütticke zu den nächsten Schritten.
Die Kampagne sei „eine gute Aktion, an dem Klimaschutz-Programm teilzunehmen“, warb Lütticke, das Programm auch zu nutzen. Bürgermeister Ulrich Berghof machte klar, dass es sich lohne, sich mit dem Thema zu beschäftigen, „auch wegen der Zuschüsse“. Was Fördermittel oder günstige Kredite angeht, sind Verbraucherberatung und Energieagentur wichtige Ansprechpartner.

