„Das kann nur ein erster Schritt sein. Viele Bauherren hatten nicht mehr die Gelegenheit, einen Antrag zu stellen. Sie gehen nun mit der Entscheidung der Bundesregierung leer aus und müssen zum Teil ihre Baupläne begraben“, so der Oppositionspolitiker. Auch die nun bekannt gewordenen Nachfolgepläne der Bundesregierung zur Förderung des KfW-40-Hauses sind aus Sicht des Drolshagener CDU-Politikers nicht ausreichend.
„Die Bundesregierung will die Förderung insgesamt auf eine Milliarde Euro deckeln und die Förderung pro Wohneinheit soll nur noch bei der Hälfte liegen. Auch das wird manche Finanzierung sprengen und damit Träume vom Eigenheim platzen lassen“, so Müller.
Er beklagte deshalb in einem Schreiben an Robert Habeck die fehlende politische Verlässlichkeit der neuen Bundesregierung und forderte eine angemessene Übergangsregelung für alle noch nicht gestellten Anträge.
Dass es auch anders geht, zeigen aktuelle Statistiken, die von der KfW veröffentlicht wurden. Allein im Jahr 2021 flossen unter der vorherigen Bundesregierung in den Kreis Olpe 11,2 Millionen Euro Zuschüsse der KfW zum energieeffizienten Bauen und Sanieren.
Auch der Beschluss, das KfW-Programm auslaufen zu lassen, ist von der schwarz-roten Vorgängerregierung getroffen worden.





