Bereits im vergangenen Sommer sollte mit den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Altenhundemer Grundschule begonnen werden. Eingeplanter und von der Politik abgesegneter Kostenpunkt: rund 2,1 Millionen Euro.
Kurz vor Beginn der Arbeiten stoppte Bürgermeister Tobias Puspas - in Absprache mit allen Lennestädter Fraktionen - die Planungen zur Sanierung der Schule. Grund: Die einkalkulierten Kosten waren komplett aus dem Ruder gelaufen, nicht nur aufgrund der generellen Mehrkosten im Baugewerbe, sondern, wie Puspas damals im Gespräch mit LokalPlus erklärt hatte: „Einzelne Gewerke werden viel teurer als ursprünglich vorgesehen.“ Und diese Mittel seien im Haushalt einfach nicht vorhanden gewesen.
Seitdem, so sagte der Bürgermeister am Dienstag im zuständigen Ausschuss, habe er viele Gespräche geführt, um eine Lösung für die sanierungsbedürftige Grundschule zu finden. Die scheint jetzt gefunden zu sein, und zwar ein kostenähnliches Angebot, allerdings ohne den anfangs geplanten Anbau an der Schule. Ziel, so erklärte Puspas, sei gewesen, wieder unter die 2,1 Millionen-Marke zu kommen, „und zwar immer in Abstimmung mit der Grundschule.“
Puspas zeigte sich optimistisch, vielleicht schon in der nächsten Ausschusssitzung das Thema wieder auf die Tagesordnung zu setzen. „Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit können wir ohne Eingriff in die Statik im Sommer starten. Dann haben wir am Ende zwar ein Jahr verloren, aber viel Geld eingespart.“
