Zahlreiche Gespräche im Unterricht, die Möglichkeit, Sorgen und Bitten in der mit Kerzen erleuchteten Kapelle niederzuschreiben und das wöchentliche Friedensgebet: All' das ermöglicht es, dass Lehrer gemeinsam mit ihren Schülern in dieser so ungewissen Zeit füreinander da sind und gemeinsam das Unfassbare verarbeiten.
„Unsere Schulgemeinde fühlt sich dazu aufgerufen, ihr Mitgefühl der ukrainischen Bevölkerung gegenüber zum Ausdruck zu bringen, zu helfen und ein klares Zeichen für den Frieden zu setzten. Das wollten wir an diesem Tag tun“, so Schulleiter Manuel Cordes.
Im Rahmen des Aktionstages sammelten die Schüler zunächst Sachspenden für die Menschen in der Ukraine. Sie freuten sich riesig darüber, dass insgesamt 100 Kartons gefüllt werden konnten.
Vor dem Verladen der Sachspenden boten sowohl Schüler, Eltern als auch Lehrer ihre Mithilfe spontan an. Sie sortierten, verpackten und beschrifteten gemeinschaftlich das große Ausmaß an Spenden.
In einem nächsten Schritt werden die Spenden über die Stiftung der Attendorner Firma Mubea in die Krisenregion transportiert. Die Mubea-Stiftung hält engen Kontakt zu den Menschen vor Ort. So werden die gesammelten Hilfsmittel, wie Hygieneartikel, Lebensmittel mit langer Haltbarkeit, Schlafsäcke, Handtücher und Verbandsmaterial dort zum Einsatz kommen, wo das Leid der Betroffenen am größten ist.
In der vierten Unterrichtsstunde versammelte sich die gesamte Schulgemeinde auf dem Schulhof. Unter freiem Himmel baten sie gemeinsam in Liedern, Texten und Gebeten für den Frieden und bekundeten so das tief empfundene Mitleid für die Kriegsopfer.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Segnung der schuleigenen Friedensfahne. Diese wird in den bunten Farben mit dem Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen vor der Schule wehen.





