Bei einem Rundgang durch das Geschäft und im Seminarraum mit vielen nachhaltigen Produkten zum Probieren lernten die Kinder umweltschonende Konsumgüter kennen und erhielten Tipps rund ums Thema.
So manches Mal staunten die Kinder nicht schlecht. So konnten sie sich z.B. bei Nahrungsmitteln durchaus etwas unter „vegan“ vorstellen, nicht aber bei Kosmetikartikeln und Säften: „Ist da etwa auch Gelatine drin?
Neue Logos kennengelerntDie Kinder lernten zahlreiche umweltfreundliche Logos und Label kennen, an denen man sich beim Einkaufen orientieren kann. Was „fair trade“ ist, wussten sie bereits durch ihren kürzlichen Besuch des Weltladens in Attendorn, aber „share“-Produkte, die Aktion „Stück zum Glück“, „Green Building“, die Begriffe „Pro Planet“ und MSC-/ASC-zertifizierte Fischprodukte waren für die meisten Neuland.
In der Obst- und Gemüseabteilung war den Grundschulkindern einleuchtend, dass man mit kleinen, selbstklebenden Etiketten und Banderolen auf Obst und Gemüse Plastik einsparen kann. Unter dem Begriff „natural branding“ an einer Süßkartoffel hingegen konnte sich nicht jeder etwas vorstellen. Nachfrage bestimmt die ProduktionAm Ende des Vormittags überreichte Marktmanager Christian Löbel jedem Kind ein liebevoll zusammengestelltes Geschenk: Ein wiederverwertbares Obst- und Gemüsenetz, gefüllt mit gesunden und nachhaltigen Produkten. Den kleinen Verbrauchern wurde an diesem Morgen klar, wie entscheidend der Griff jedes einzelnen ins Regal ist, denn die Nachfrage bestimmt die Produktion.
(LP)
Sonnenschule besuchte Geschäft
Nachhaltig einkaufen in Attendorn - junge Umweltschützer unterwegs
Die Sonnenschüler sahen sich in einem Attendorner Verbrauchermarkt um.
Foto: privat





