Zudem wurden die elektrischen Anlagen wie Hochspannungsschaltgeräte, die Schutz- und Leittechnik, aber auch alle abgehenden Kabelanbindungen erneuert. Und das alles während des laufenden Betriebs. Mit der Erneuerung der Anlage hatte innogy Westenergie GmbH den regionalen Netzbetreiber Westnetz beauftragt
Was heißt das jetzt genau? Von der 100.000 Volt-Umspannalge in Maumke kommt der Strom über Kabel zur neuen Anlage nach Theten. Dort übernehmen die 30.000er-Trafos wiederum die Weiterverteilung mit 10.000 Volt an die einzelnen Ortsteile. Denn 60 dieser Ortsnetzstationen stehen in den Orten rund um Grevenbrück, Gleierbrück und Maumke und geben den Strom weiter an die Verteilerkästen.
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Hinzu käme, dass Autohäuser schon Anfragen gestellt hätten, ob ihre E-Ladesäulen für Lkw versorgt werden könnten. „Das nimmt Dimensionen an, die keiner erahnen konnte“, so Westnetz-Mitarbeiter Thomas Schüttgen. Versorgung im Notfall sichergestellt Damit auch das Schalthaus unterbrechungsfrei versorgt ist, gibt es extra Batterien, die bei einem Stromausfall für zwölf Stunden überbrücken können. So bleiben die Westnetz-Mitarbeiter vor Ort immer noch handlungsfähig.
Die Stromversorgung in Lennestadt sei somit für zukünftige Anforderungen sowie die Energiewende und den Ausbau der Ladeinfrastruktur der E-Mobilität gut aufgestellt, sind sich die Mitarbeiter sicher.

